Mehr als warme Füße
2008-10-30 10:00:28 - Bauen-Wohnen.Net
Fast jedes zweite neu gebaute Einfamilienhaus wird heutzutage mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Schließlich nimmt sie keinen Wandraum in Beschlag und gilt außerdem als Energiesparer. Mit den unsichtbaren Fußbodenheizungen lässt sich die Temperatur niedriger halten als bei einem herkömmlichen Heizsystem, ohne dass es spürbar kälter wird, wie das Immobilienportal Immowelt.de erläutert. Um bis zu zwei Grad kann der Temperaturunterschied im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen liegen. Und jedes Grad Temperaturabsenkung spart ungefähr sechs Prozent Energie, so die Faustregel.
Fußbodenheizungen gibt es als Systeme mit Strom oder Warmwasser. Die elektrische Fußbodenheizung ist zwar in der Anschaffung günstig und hat eine geringere Aufbauhöhe als die Warmwasser-Variante. Doch bei schlecht isolierten Häusern wird der Energieverbrauch schnell so hoch, dass das Heizen mit Strom auf Dauer teurer werden kann als mit Gas und Öl. Warmwasser-Fußbodenheizungen hingegen gelten als Energiesparer. Sie kommen wegen der Ausnutzung des gesamten Bodens mit einer geringen Vorlauftemperatur von nur 33 bis 40 Grad aus (im Gegensatz dazu benötigen klassische Radiatorenheizungen bis zu 70 Grad). So können Fußbodenheizungen auch an die Nutzung alternativer Energiequellen wie die Sonne oder Umweltwärme gekoppelt werden.
Generell können Fußbodenheizungen gut mit Fliesen- oder Plattenbelägen kombiniert werden, da diese eine gute Wärmeabgabe gewährleisten. Möglich sind aber auch Teppichböden, Laminat, Dielen oder Parkett, wenn diese für eine Fußbodenheizung zugelassen sind. Geeignete Teppichböden erkennt man beispielsweise an einem entsprechenden Symbol des EGT-Teppichsiegels, das einen geringen Wärmedurchlasswiderstand und Hitzebeständigkeit attestiert. (News-Reporter.NET/SV)





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